Budget und Rechnung 2025

Das Projekt Justitia 4.0 wird von den Exekutiven (Kantonale Konferenz der Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren KKJPD) und den Gerichten je zur Hälfte finanziert, wobei das Bundesgericht wiederum 50 % des Gerichtsanteils übernimmt.

Im Berichtsjahr 2025 erzielte Justitia 4.0 einen Gesamtprojektertrag von CHF 26.7 Mio. (Vorjahr: CHF 20.0 Mio.). Dieser setzt sich aus Beiträgen der Kantone und Gerichte in der Höhe von CHF 17.6 Mio. sowie aus Rückstellungen aus dem Vorjahr von CHF 9.1 Mio. zusammen.

Die effektiven Ausgaben beliefen sich auf CHF 19.1 Mio. (Vorjahr: CHF 14.0 Mio.). Dadurch reduzierten sich die Rückstellungen von CHF 9.1 Mio. auf CHF 7.6 Mio., die ins Jahr 2026 vorgetragen werden.

Das Gesamtprojektbudget war mit CHF 23.8 Mio. veranschlagt. Die effektiven Ausgaben lagen somit um CHF 4.7 Mio. unter Budget. Entsprechend fiel die geplante schrittweise Reduktion der Rückstellungen geringer aus als vorgesehen. Hauptgründe für die Budgetunterschreitung waren insbesondere zeitlich gestaffelte Rekrutierungen im Jahresverlauf sowie ein geringerer als geplanter Einsatz von Pool-Kundenberatern.

Der Revisionsbericht wurde von der Siegenthaler Revision AG, Worblaufen, erstellt. Die Prüfung bestätigt eine korrekte, transparente und der definierten Governance entsprechende Buchführung des Gesamtprojekts.